Staffel-Power, Saisoneinstieg und starke Neuzugänge
Die nordbayerischen Meisterschaften am 10. Januar eröffneten die Hallensaison für die Altersklassen der Aktiven, U20 und U18. Das Zirndorfer Team präsentierte sich dabei in beeindruckender Breite und Stärke – von Sprint über Sprung bis hin zu Hürden und Staffel. Zudem konnten auch die ersten Neuzugänge im neuen Gewand an den Start gehen.
Starke Auftritte im Weit- und Dreisprung
Im Weitsprung der männlichen U20 gelang der Sprunggruppe ein glänzender Doppelsieg. Lenny Zechentmayer meldete sich nach verletzungsgeprägten Monaten eindrucksvoll zurück und sprang mit 6,38 m zu einer neuen persönlichen Bestleistung und dem Meistertitel. Tim Bachmann folgte mit 6,26 m auf Rang 2 und komplettierte den Erfolg.
In der W15 zeigte Katharina Baumann erneut ihr Talent. Mit 9,17 m im Dreisprung sicherte sie sich den Vizetitel.
In der Frauenklasse feierte Neuzugang Antonia Sörgel ein starkes Debüt. Sie knüpfte direkt an ihre früheren Leistungen an und holte im Dreisprung mit 11,44 m den zweiten Platz. Im Weitsprung erreichte sie mit 5,41 m Rang 5.
Auch Benedikt Dörr überzeugte im Dreisprung der Männer. Mit 12,37 m sprang er auf Platz 2 hinter Sebastian Schleifnik.
Hürden: Dörr sorgt für ein seltenes Bild
Besonders erfreulich war Dörrs Start über die Männerhürden – etwas, das man in Zirndorf lange nicht gesehen hatte. Sein Mut zahlte sich aus: Mit 8,82 Sekunden lief er zeitgleich mit dem Fürther Fabio Vitalini auf Rang 2, nur geschlagen von Reza Bahreini (8,21 sec).
Eine Klasse für sich war erneut Amelie Giese. Sie dominierte sowohl die 60 m als auch die 60 m Hürden, jeweils mit zwei Zehntelsekunden Vorsprung.
Im Weitsprung der U18 setzte sie noch einen drauf: Mit 5,74 m im dritten Versuch gewann sie mit deutlichen 54 Zentimetern Vorsprung. Nahezu jeder Sprung traf das Brett perfekt – ein Zeichen ihrer technischen Reife.
Auch die Kurz- und Langsprinter zeigten solide Leistungen. Christiane Hecht lief ihr erstes Hallenrennen über 400 m und erreichte 63,72 Sekunden. Zwar blieb sie über ihrer Bestleistung, doch angesichts der neuen Trainingsumgebung und der Hallenpremiere war es ein ordentlicher Einstieg.
Die beiden Langsprinter Mika Gutsche und Eni Kuske starteten aufgrund steuerungs- bzw. krankheitsbedingter Einschränkungen nur über 200 m. Gutsche blieb mit 22,78 Sekunden lediglich 17 Hundertstel über seiner Outdoor-Bestmarke und holte den Vizetitel – ebenso wie Kuske. U18-Athlet Fynn Käferlein konnte sich über 60 m weiter verbessern und absolvierte seine erste 200 m Hallenrunde.
Staffeln: Drei Quartette – ein starkes Zeichen für Teamgeist
Ein besonderes Highlight war die Teilnahme von gleich drei Zirndorfer 4×200‑Meter‑Staffeln – ein Bild, das man in Zeiten von Startgemeinschaften und LG‑Konstruktionen nur noch selten sieht. Da viele Einzelvereine aufgrund fehlender Athletinnen und Athleten gar keine Staffeln mehr stellen können, war es umso bemerkenswerter, dass Zirndorf als eigenständiger Verein mit drei vollständigen Quartetten an den Start ging. Die U20‑Jungsstaffel mit Fynn Käferlein, Lenny Zechentmayer, Stefan Ovcharov und Mika Gutsche verpasste als Vierte nur knapp das Podium. Das weibliche Pendant zeigte einen souveränen Auftritt: Amelie Giese, Karlotta Striegl, Christiane Hecht und Eni Kuske gewannen den Wettbewerb und verteidigten ihren Vorjahrestitel eindrucksvoll. Auch die Frauenstaffel mit Amelie Brandl, Antonia Sörgel, Johanna Westphal‑Luther und Amelie‑Johanna Fräger präsentierte sich stark und musste sich lediglich der LG Forchheim knapp geschlagen geben.
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