Horizontal Jumps Meeting - Zirndorf

Horizontal Jumps Meeting - Zirndorf

Horizontal Jumps – Starke Leistungen beim familiären Springen in Zirndorf


Beim 5. Horizontal Jumps Meeting in Zirndorf präsentierten sich die heimischen Athletinnen und Athleten in starker Form und sorgten mit zahlreichen Bestleistungen, Normen und Siegen für einen rundum gelungenen Wettkampftag.

Antonia Sörgel steigerte im Dreisprung in jedem einzelnen Versuch ihre bereits vier Jahre alte persönliche Bestleistung und verbesserte sich insgesamt um fast 50 Zentimeter. Auch im Weitsprung wäre mit etwas mehr Glück im Anlauf eine neue Bestleistung möglich gewesen. Mit starken 5,57 Metern sicherte sie sich dennoch souverän den Sieg bei den Frauen.
Benedikt Dörr konnte seine guten Trainingsleistungen im Wettkampf noch nicht vollständig abrufen. Mit 12,47 Metern gewann er zwar den Dreisprung der Männer deutlich, weiß aber selbst, dass noch wesentlich mehr möglich ist.

Die Pokale für die beste Tagesleistung gingen an zwei Gaststarter. Carina Beraz (LAC Quelle Fürth) triumphierte an ihrer früheren Trainingsstätte, wobei lediglich etwas zu starker Rückenwind die offizielle Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften verhinderte. Finn Döbrich (TG Kitzingen) sicherte sich den Pokal bei den männlichen Athleten und durfte sich im letzten Versuch zusätzlich über die erfüllte DM-Norm freuen.
Für ein echtes Highlight sorgte Amelie Giese im Weitsprung. Nachdem sie bereits im ersten Versuch an der DM-Norm gekratzt hatte, steigerte sie sich kontinuierlich und übertraf diese mit 5,78 Metern und 5,81 Metern – obwohl sie dabei noch einige Zentimeter vor dem Brett verschenkte. Im letzten Versuch traf sie den Absprung nahezu perfekt und flog auf starke 5,97 Meter. Damit verbesserte sie ihre persönliche Bestleistung deutlich und blieb nur drei Zentimeter unter der Norm für die U18-Europameisterschaften.

Auch Lenny Zechentmayer sorgte dafür, dass der Pokal für die beste Tagesleistung im Weitsprung in Zirndorf blieb. Mit hervorragenden 6,56 Metern gewann er souverän und rückte durch die deutliche Verbesserung seiner persönlichen Bestleistung der Qualifikation für die Süddeutschen Meisterschaften ein großes Stück näher.
Marcel Domme, der erst seit knapp einem Monat in der Leichtathletik aktiv ist, feierte bei seinem allerersten Wettkampf direkt einen Sieg und überzeugte mit 5,56 Metern. Auch Fynn Käferlein durfte sich freuen: Mit 5,37 Metern stellte er eine neue persönliche Bestleistung auf.

Ferdinand Krupka sichert sich den Sieg in der U16 und zeigt nach seiner PB von vorletztem Wochenende nun konstant Sprünge über 5 Meter. Sein bester Sprung mit 5,23 blieb etwas unterhalb seiner Bestmarke, bestätigte aber seine Bayerische Quali. Auch Katharina Baumann in der W15 verbesserte sich erfreulicherweise weiter im Weitsprung und sprang eine persönliche Bestmarke von 4,74m, wodurch sie den Sieg in der W15 holte. Durch ihr fehlendes Zutrauen in ihre Landung fehlen die cm für einen 5m Sprung, aber der wird sicherlich die Saison noch kommen.

In der U14 konnte Philipp Oerterer sein erfreuliches Ergebnis aus Katzwang stabilisieren und sprang erneut an oder über vier Meter. Im Anlauf gibt es noch Unsicherheiten, aber die Sprünge werden zunehmend weit, sobald Philipp das Brett trifft. Mit 4,16 m gewann Philipp Bronze. Luca Möckel sprang erfreulicherweise eine PB mit 4,04, deutlich besser als in Veitsbronn und wird damit Vierter. In der weiblichen U14 holte Silvia Vidic den Sieg mit einem Ergebnis knapp unter 4 Meter (3,98m), erster Platz und PB. Anja Chrobok landete mit ihrem PB Sprung von 3,83m auf Platz zwei und ihre Schwester Mira holte mit 3,63m Bronze. Aniessa McFarland erreichte Platz vier mit einer PB von 3,63m.

In der U12 wird stärkste Zirndorferin Thea Faerber, die mit 3,83m Silber holt. David Flassig kann mit 3,45m den Sieg bei den Jungs einfahren. In der U12 springt zudem das allererste Mal Niklas Baumann mit, der als Athlet mit Trisomie 21 und als neues Mitglied in der „Sport für Alle“ Gruppe des TSV Zirndorf unglaublich stolz ist, am Ende für seine Leistung (2,80m) eine Sondermedaillie zu bekommen. Der TSV Zirndorf setzt damit den Startschuss für Inklusion im Verein!

Tina Pröger, Ausrichterin des Meetings und Trainerin, zeigte sich nach dem Wettkampf äußerst zufrieden: „Die zahlreichen Bestleistungen sowie die erreichten DM-Normen und die beinahe geschaffte EM-Norm bestätigen, dass man in Zirndorf durch die tolle familiäre Atmosphäre zu Höchstleistungen fähig ist.“ Besonders erfreulich sei zudem, dass sich das Horizontal Jumps Meeting zunehmend als qualitativ hochwertiger Sprungwettkampf etabliere und Athletinnen und Athleten aus ganz Bayern nach Zirndorf anreisen.

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