Kampfgeist und Taktik in Mannheim
Die renommierte Bauhaus Junioren Gala in Mannheim bot auch in diesem Jahr wieder eine hochkarätige Bühne für den internationalen Leichtathletik-Nachwuchs. Bei hervorragenden äußeren Bedingungen und starker Konkurrenz nutzten auch Amelie Giese und Eni Kuske die primär für die U20-Klasse ausgelegte Gala für eine wertvolle Standortbestimmung unter besonderen Vorzeichen.
Als Athletin des jüngsten U18-Jahrgangs stellte sich Amelie Giese der älteren Konkurrenz im Weitsprung. Aufgrund einer leichten Blessur, die sie aus Brixen mitgebracht hatte, wurde das Risiko im Hinblick auf kommende Aufgaben jedoch minimiert, sodass sie lediglich drei Versuche absolvierte und sicherte sich mit ihrem besten Versuch von 5,58 Metern den achten Platz.
Eni Kuske sah unterdessen trotz der erstklassigen Bedingungen von ihrem geplanten Einzelstart über die 400 Meter ab. Der Fokus lag stattdessen auf dem Sonntag, an dem sie als Schlussläuferin in der 4x400-Meter-Nationalmannschaftsstaffel zum Einsatz kam. Da für diesen Wettbewerb keine Qualifikationsnorm für die Weltmeisterschaft in Eugene notwendig ist, ging es für das Quartett ohne Druck rein darum, wichtige Abläufe und Wechselroutinen unter echten Wettkampfbedingungen zu festigen. Eni brachte das Staffelholz sicher ins Ziel und rundete damit einen rundum gelungenen und strategisch wertvollen Testlauf auf internationalem Parkett ab.
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